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Fr. 27.11.
20:30

  • Kino

    Arsenal

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  • Zu Gast: Vérénice Rudolph, Gerda Grossmann, Margit Eschenbach

Dieses Programm zeigt zwei Archivfunde aus den 1980er Jahren: LUCY (Vérénice Rudolph, BRD 1984) erzählt lesbische Geschichte in Form eines spekulativen Dokumentarfilms. Auf der Suche nach ihrer Tante Lucy erkundet die Filmemacherin und Schauspielerin Vérénice (Verena) Rudolph 1984 New York und seine Bewohner*innen. Die Aufnahmen der Bolex lassen die Stadt bei Nacht schimmern, während sich in intimen Porträtaufnahmen mit Weggefährt*innen Sehnsüchte und Erinnerungen an einen geliebten Menschen entfalten. Karsten Witte nannte ihn „den schönsten Film, den ich seit Langem sah”, Alexander Kluge hielt ihn für einen „großen Film.“ Für Kluge arbeitete Vérénice Rudolph auch als Schauspielerin. WEIBLICHE ZONE (BRD 1986) reiht sich in die Geschichte des politischen Dokumentarfilms an der DFFB ein und bringt Aktivistinnen und Ärztinnen zusammen, um den Stand der Gynäkologie und Reproduktionstechnik in Deutschland zu hinterfragen. Regisseurin Gerda Grossmann war aktiv in der Frauenbewegung und hat unter anderem im ersten Frauenhaus Berlin und in der Beratungsstelle Hydra für Sexarbeiterinnen gearbeitet. Der Film hat Ende der 80er Jahre durch seine Verbreitung an Hochschulen und Ausbildungsstätten für medizinisches Fachpersonal die öffentliche Diskussion über Reproduktionsmedizin vorangebracht. ­Kuratiert von Fiona Berg, Sophie Holzberger und Arisa Purkpong. 

Filme:
Lucy Vérénice (ehemals Verena) Rudolph BRD 1984 16 mm dt. und engl. OF 45 Min.
Weibliche Zone Gerda Grossmann BRD 1986 16 mm dt. OF 41 Min.

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